Notfall vom 07.09.2012


21.09.2012

Den Notschweinchen geht es sehr gut. Sie sind überhaupt nicht mehr panisch, kommen nach vorne wenn ich füttern will und quiecken fleißig um die Wette. Es ist schön zu sehen, wie sie sich pudelwohl fühlen.

Mittlerweile sind schon drei Würfe gefallen, zu sehen sind sie jetzt unter "Würfe". Auch diese Babys dürfen gerne schon reserviert werden.

 

Und so leben die Notmeeris im Moment:


14.09.2012

Heute wurden nochmal alle "kranken Meeris" beim Tierarzt vorgestellt und behandelt. Sie haben aber nur kleinere Wehwehchen, sodaß ich  mir keine große Sorgen machen muß. Ich hoffe es bleibt auch so.

Die Babys entwickeln sich prächtig und nehmen gut an Gewicht zu.


12.09.2012

Heute sind 26 Meerschweinchen in eine andere Notstation gezogen. Viele tragende Mädels können nun dort in Ruhe ihre Babys bekommen. Ich wünsche den Schnuten alles Gute.

 

Das erste Notfallbaby ist geboren, ein süßer kleiner Bock mit 79g. Der Mama und dem kleinen Fratz gehen es super gut.

Die Meeris werden immer zutraulicher und sind auch nicht mehr so panisch. Heute haben wir nochmal einen Gesundheitscheck gemacht. Eigentlich sehen alle ganz gut aus. Ein paar Meeris werde ich nochmal beim Tierarzt vorstellen, aber ich denke das schlimmste ist überstanden.


11.09.2012

Leider hat das zweite Meerimädel es auch nicht geschafft. Schade! Mein anderes Sorgenkind wurde leider auch immer schwächer und hat es auch nicht geschafft.

Morgen ziehen ca. 20 Schnuten in eine andere Notstation um.

 

Die Schnuten werden immer mutiger. Zwei sind schon so mutig, dass sie mir immer in die Schuhe beißen, wenn ich ins Gehege komme. Manche fangen schon an zu pfeifen, wenn sie nicht schnell genug ihr Futter bekommen. Ich freue mich sehr, dass sie sich anscheinend langsam wohl fühlen. Mittlerweile fressen sie auch schon das Grünfutter, was sie am Anfang noch nicht kannten, aber es scheint ihnen gut zu schmecken. Ich hoffe das das schlimmst überstanden ist und es alle Schnuten schaffen werden.

 

Ich möchte mich nochmal ganz herzlich für die großzügigen Unterstützungen bedanken, es hilft mir und den Schnuten sehr.

Danke !!!


08.09.2012

Die Schnuten hatten nun etwas Zeit sich einzugewöhnen. Die meisten sind sehr scheu und panisch.

 

Leider habe ich auch direkt schlechte Nachrichten. Zwei der tragenden Mädels haben heute viel zu früh geworfen, ich denke mal es war einfach zuviel Stress für sie. Eine mußte ich dann direkt erlösen lassen und die andere kämpft noch. Ich hoffe sie schafft es. Ausserdem macht mir noch ein weiteres Mädel große Sorgen.

Die Schnuten sehen auf dem ersten Blick gar nicht so schlecht aus, aber wenn man mal genau hinschaut, kann man erkennen, was die schlechte Haltung angerichtet hat. Ich glaube nicht, dass alle es schaffen werden. Es ist so traurig, dass jetzt wo sie geretten sind, manche keine Kraft mehr haben. Sie tun mir so leid.

 

Ich denke, die Umstellung ist für die armen Schnuten einfach zuviel gewesen, da sie ja eh schon so geschwächt sind.


07.09.2012

Hier handelt es sich um einen riesigen Notfall. Es sollten ca. 800 Meeris in Käfigen in einer Scheune gehalten werden. Und so war es leider auch.

 

Die Meeris saßen in Kaninchenboxen zusammengefercht und natürlich total vermilbt. Sie hatten kein Wasser und kein Heu und der Stall wurde wohl auch noch nie sauber gemacht.

 

Leider hatte der Besitzer einen Tag vorher 200 Meeris an einen Schlangenzüchter abgegeben. Ich denke es waren überwiegend Böcke, da kaum noch welche da waren. Ich finde das sehr traurig, da er doch wußte, dass wir kommen, aber es war ihm wohl egal. Vor Ort waren es dann noch knapp 500.

 

Ich habe 128 Schnuten mitgenommen und die anderen sind in andere Notstationen gezogen. Es sind ein paar ältere Böcke, aber überwiegend sind es Mädels die fast alle tragend sind, oder die noch ihre Babys aufziehen. Leider könnte es sein, dass sie aber auch schon wieder tragend sind, da in jeder Gruppe ein ausgewachsenen Bock saß. Als ob es nicht schon genug Meeris sind.

Da kommt wohl noch einiges auf uns zu.

 

Die Meeris sitzen nun in einem Bodengehege und können zum erstanmal wohl richtig rennen. Sie sind noch sehr verunsichert. Manche verkriechen sich in den Häusern und andere sind schon so mutig, dass sie das ganze Gehege durchforsten. Es ist schön zu sehen, wie die Meeris neugierig umherlaufen. Ich hoffe sie fühlen sich jetzt endlich wohl.

 

Die ersten Bilder sind in der Galerie zu sehen.

Petra Kruse

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